Freilandpalme Chamaerops humilisChamaerops humilis

Chamaerops humilis

Europäische Zwergpalme
Die Zwergpalme ist eine langsam wachsende und Ausläufer bildende Fächerpalme, die im westlichen Mittelmeerraum beheimatet ist. Sie erreicht in Deutschland gut 2 m Höhe. Die Blätter sind grün bis blaugrün, die Blattunterseiten schimmern silbrig, die Blattstiele sind bedornt. Zwar gibt es auch einstämmige Zwergpalmen, aber meistens bildet eine Pflanze mehrere Stämme aus, die dicht nebeneinander stehen. Aufgrund ihrer Robustheit verträgt sie sengende Hitze im Sommer genauso gut wie klirrende Kälte im Winter. Diese Palme ist eigentlich nur durch zuviel Wasser klein zu kriegen; außerdem gedeihen Zwergpalmen besser in Keramik-, Ton- oder Holzgefäßen als in Plastiktöpfen. Die Zwergpalme beim Ausräumen im Frühjahr nicht sofort in die Sonne stellen, da sie sich erst an die volle UV-Strahlung gewöhnen muß. Stellen Sie die Palme zwei Wochen an einem beschatteten Platz, bevor sie einen vollsonnigen Standort erhält. Als Kübelpflanze sollte sie im Winter so lange wie möglich draußen an einem geschützten Ort stehen. Einräumen sollte man die Palme spätestens, wenn entweder auch tagsüber 0°C nicht überschritten oder Nachttemperaturen unter -5°C vorausgesagt werden. An ihrem Winterstandort verbleibt sie, bis längere frostfreie Perioden zu erwarten sind. Wichtig ist, dass sie für die Überwinterung fast vollkommen trocken steht.
Die Zwergpalme benötigt mit etwas Sand vermischte Lehmerde. Bei Stickstoffmangel werden die Blätter gelblich. Daher sollte sie in der Wachstumsperiode (April bis Oktober) einmal in der Woche gedüngt werden.